Auf Mallorca trainieren regelmäßig einige der bekanntesten Profiteams der Welt, darunter Teams aus der UCI WorldTour wie Jumbo-Visma, BORA-hansgrohe und Team Ineos. Sie nutzen vor allem die Strecken rund um den Puig Major, das Cap de Formentor und die Küstenstraßen im Südwesten der Insel. In diesem Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um Profiradsport auf Mallorca.

Welche Strecken bevorzugen Profis auf Mallorca?

Profiradsportler auf Mallorca bevorzugen vor allem die Bergstrecken der Serra de Tramuntana sowie die langen, flachen Küstenstraßen im Süden der Insel. Der Anstieg zum Puig Major, mit rund 12 Kilometern Länge und bis zu 7 Prozent Steigung, gilt als Königsetappe unter den Trainingsrouten auf Mallorca. Auch der Col de Sóller und die Strecke über Sa Calobra gehören zu den Klassikern.

Im Südwesten der Insel ist die Strecke zwischen Palma und Andratx besonders beliebt. Sie bietet eine Kombination aus welligem Terrain und langen Geraden, die sich ideal für Tempoarbeit und Intervalltraining eignet. Für Ausdauereinheiten nutzen viele Teams die Küstenstraße entlang der Playa de Palma bis nach Llucmajor, wo das Gelände flach und der Verkehr überschaubar ist.

Die Strecke zum Cap de Formentor im Nordosten ist zwar landschaftlich spektakulär, wird aber von Profis eher für lockere Einheiten genutzt, da der Verkehr in der Hauptsaison zunehmen kann. Insgesamt bietet die Insel eine außergewöhnliche Vielfalt an Anstiegen auf Mallorca, die sowohl für Kletterspezialisten als auch für Allrounder geeignet sind.

Welche Profiteams kommen jedes Jahr nach Mallorca?

Jedes Jahr reisen zahlreiche UCI WorldTour-Teams nach Mallorca, um ihr Saisonvorbereitungslager zu absolvieren. Zu den regelmäßigen Gästen zählen Teams wie BORA-hansgrohe, Team Visma-Lease a Bike, UAE Team Emirates und Lidl-Trek. Auch britische, spanische und belgische Teams schätzen die Insel als festen Bestandteil ihrer Vorbereitung.

Mallorca hat sich über Jahrzehnte als bevorzugter Standort für Radtraining etabliert. Das liegt nicht nur am Klima, sondern auch an der gut ausgebauten Infrastruktur für Profiteams: Hotels mit Servicemöglichkeiten, erfahrene lokale Mechaniker und eine Vielzahl an Streckenoptionen auf engem Raum. Viele Teams kehren Jahr für Jahr zurück, weil die Logistik stimmt und die Ergebnisse überzeugen.

2026 ist der Andrang erneut groß. Die Insel gilt im Profipeloton als erste Adresse für das Vorbereitungslager, und das nicht ohne Grund: Kein anderer Ort in Europa bietet diese Kombination aus Wetter, Topografie und Trainingsqualität.

Warum wählen Profis Mallorca als Trainingslager?

Profiteams wählen Mallorca als Trainingslager, weil die Insel im Februar und März zuverlässig milde Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad bietet, was Radtraining unter optimalen Bedingungen ermöglicht, wenn der Rest Europas noch im Winter steckt. Dazu kommt eine einzigartige Kombination aus Bergstrecken, Flachpassagen und Küstenrouten auf einer vergleichsweise kleinen Fläche.

Für Profiteams zählt jede Trainingsstunde. Mallorca ermöglicht es, in kurzer Zeit unterschiedlichste Trainingsreize zu setzen: morgens ein Berganstieg, nachmittags eine flache Tempoeinheit. Diese Effizienz ist im Profiradsport Gold wert. Hinzu kommt die gute Erreichbarkeit aus ganz Europa mit direkten Flügen aus den meisten großen Städten.

Auch die Atmosphäre spielt eine Rolle. Mallorca ist eine Radsportinsel durch und durch. Die Einheimischen kennen die Situation, der Verkehr ist auf Radfahrer eingestellt, und die Infrastruktur für den Radsport ist auf einem hohen Niveau. Das schafft ein Umfeld, in dem sich Profis voll auf ihr Training konzentrieren können.

Wann trainieren die Profiteams auf Mallorca?

Die meisten Profiteams trainieren zwischen Januar und März auf Mallorca. Der Februar ist der absolute Höhepunkt: In diesem Monat sind teils mehrere WorldTour-Teams gleichzeitig auf der Insel. Das Trainingslager dauert in der Regel zwischen einer und drei Wochen und dient der Vorbereitung auf die Frühjahrsklassiker und die ersten großen Etappenrennen der Saison.

Einige Teams kommen bereits im Januar für erste Grundlageneinheiten, andere nutzen März für eine zweite Vorbereitungsphase vor dem Saisonstart in Spanien oder Italien. Im Sommer ist die Insel für intensive Trainingseinheiten weniger geeignet, da die Temperaturen deutlich steigen und die Touristendichte auf den Straßen zunimmt.

Für Hobbyfahrer bedeutet das: Wer im Februar auf Mallorca radelt, hat gute Chancen, Profiteams auf denselben Straßen zu begegnen. Das macht die Insel in dieser Zeit zu einem ganz besonderen Erlebnis für alle Radsportbegeisterten.

Kann man Profis beim Training auf Mallorca begegnen?

Ja, es ist durchaus möglich, Profiradsportler beim Training auf Mallorca zu begegnen, besonders im Februar und März auf den klassischen Strecken wie dem Puig Major, Sa Calobra oder der Küstenstraße zwischen Palma und Andratx. Profiteams trainieren auf öffentlichen Straßen und sind für aufmerksame Hobbyfahrer gut zu erkennen.

Wer gezielt nach Profis Ausschau hält, sollte früh morgens auf den bekannten Bergstrecken unterwegs sein. Teams starten oft zwischen 9 und 11 Uhr und sind dann auf den großen Anstiegen anzutreffen. Ein respektvoller Abstand ist selbstverständlich, aber ein kurzes Winken oder Anfeuern wird von vielen Profis durchaus mit einem Lächeln quittiert.

Unsere geführten Gruppentouren führen regelmäßig über dieselben Strecken, auf denen Profiteams trainieren. Wer also mit uns auf Tour geht, erlebt Mallorca nicht nur landschaftlich von seiner schönsten Seite, sondern hat auch die Chance, echten Profiradsport hautnah mitzuerleben.

Wie unterscheiden sich Profi-Trainingsrouten von Tourenrouten für Hobbyfahrer?

Profi-Trainingsrouten auf Mallorca unterscheiden sich von Hobbyrouten vor allem in Länge, Intensität und Streckenprofil. Profis absolvieren täglich 120 bis 200 Kilometer mit gezielten Intervallen und hohem Tempo, während Hobbyfahrer typischerweise 50 bis 100 Kilometer in entspanntem Tempo genießen. Die Strecken selbst sind jedoch oft dieselben, nur die Art und Weise, wie sie gefahren werden, ist grundlegend verschieden.

Was Profis anders machen

Profiteams fahren Anstiege wie den Puig Major mehrfach hintereinander, nutzen flache Abschnitte für strukturierte Tempoarbeit und haben Teamfahrzeuge mit Mechanikern und Ernährungsberatern dabei. Jede Einheit folgt einem genauen Plan, der auf Leistungsdaten basiert. Pausen sind kurz und funktional, nicht zum Genießen gedacht.

Was Hobbyfahrer auf denselben Strecken erleben

Für Freizeitfahrer bieten dieselben Strecken ein völlig anderes, aber ebenso erfüllendes Erlebnis. Der Anstieg zum Puig Major ist auch im gemäßigten Tempo ein unvergessliches Erlebnis mit atemberaubenden Ausblicken. Die Küstenstraßen laden zu entspannten Etappen mit Kaffeepause in einem der vielen Dörfer ein. Wer Mallorca als Hobbyfahrer erkundet, erlebt die Insel mit allen Sinnen, ohne den Druck der Stoppuhr.

Wir bieten Gruppentouren auf verschiedenen Niveaus an, von den Easy Riders mit 50 bis 60 Kilometern bis hin zu anspruchsvolleren Ausfahrten für erfahrene Fahrer. So kann jeder die schönsten Strecken der Insel in seinem eigenen Tempo entdecken. Bei Fragen zu den passenden Touren stehen wir gerne über unsere Kontaktseite zur Verfügung.