Der schwerste Anstieg bei einem Mallorca-Fahrradurlaub ist Sa Calobra, ein Anstieg mit bis zu 12 Prozent Steigung, engen Serpentinen und einer Länge von rund 9,5 Kilometern. Direkt dahinter folgt der Puig Major, der höchste Berg der Insel, der mit konstant hohen Steigungsprozenten und großer Höhendifferenz selbst erfahrene Rennradfahrer fordert. In diesem Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um die härtesten Bergtouren Mallorcas.

Welcher Berg auf Mallorca hat die härtesten Steigungsprozente?

Sa Calobra gilt als der Berg mit den härtesten Steigungsprozenten auf Mallorca. Der Anstieg erreicht auf mehreren Abschnitten bis zu 12 Prozent Steigung, kombiniert mit engen Kehren und einem unerbittlichen Rhythmus, der keine echten Erholungsphasen bietet. Für ambitionierte Rennradfahrer ist Sa Calobra das absolute Highlight jedes sportiven Radurlaubs auf Mallorca.

Andere bekannte Anstiege wie der Cap de Formentor oder der Coll de Sóller sind technisch anspruchsvoll und landschaftlich spektakulär, erreichen aber nicht die Intensität von Sa Calobra. Der Puig Major liegt in einer eigenen Kategorie, da er zwar etwas gleichmäßiger ist, aber durch seine schiere Länge und Höhe besticht. Wer wirklich wissen will, wo seine Grenzen liegen, kommt an Sa Calobra nicht vorbei.

Wie schwer ist der Anstieg nach Sa Calobra wirklich?

Sa Calobra ist einer der bekanntesten und anspruchsvollsten Anstiege Europas. Der Anstieg misst rund 9,5 Kilometer, überwindet etwa 670 Höhenmeter und hat eine durchschnittliche Steigung von rund 7 Prozent. Spitzensteigungen von bis zu 12 Prozent, fehlende Abfahrtspausen und die psychologische Wirkung der Serpentinen machen ihn zu einer echten Herausforderung.

Besonders bekannt ist die sogenannte „Nudo de Corbata“, eine Doppelkehre, bei der die Straße sich unter sich selbst hindurchwindet. Dieser Abschnitt ist nicht nur technisch fordernd, sondern auch ein ikonischer Moment, den viele Rennradfahrer aus ganz Europa gezielt ansteuern. Die Abfahrt nach Sa Calobra ist ebenso anspruchsvoll wie der Aufstieg, da die Straße schmal ist und Konzentration bis zum letzten Meter verlangt.

Wer Sa Calobra in Angriff nimmt, sollte gut trainiert sein, ein leichtes Rennrad mit ausreichend kleiner Übersetzung mitbringen und idealerweise früh morgens starten, um dem Verkehr und der Mittagshitze auszuweichen.

Was macht den Puig Major so anspruchsvoll?

Der Puig Major ist der höchste Berg Mallorcas und erreicht eine Gipfelhöhe von 1.436 Metern. Der Anstieg ist vor allem wegen seiner Länge und der konstant hohen Belastung anspruchsvoll. Es gibt keine langen flachen Abschnitte zur Erholung, und die Höhenmeter summieren sich unerbittlich auf.

Der Puig Major wird in der Regel von Sóller aus oder als Teil einer längeren Runde angegangen. Die Straße führt durch beeindruckende Berglandschaft, vorbei an Militäranlagen und mit Ausblicken auf das Tramuntana-Gebirge. Genau diese Kombination aus physischer Belastung und landschaftlicher Schönheit macht den Puig Major zu einem unvergesslichen Erlebnis für jeden Rennradfahrer, der einen sportiven Radurlaub auf Mallorca plant.

Im Vergleich zu Sa Calobra ist der Puig Major etwas gleichmäßiger in seiner Steigung, was ihn nicht unbedingt leichter macht, sondern die Belastung anders verteilt. Ausdauer ist hier wichtiger als explosive Kraft.

Welche Route kombiniert Sa Calobra und Puig Major?

Die klassische Kombination aus Sa Calobra und Puig Major ist eine der legendärsten Tagestouren auf Mallorca. Die Route startet typischerweise in Port de Sóller oder Sóller, führt über den Puig Major und anschließend hinunter nach Sa Calobra, bevor die Rückfahrt über denselben Weg oder eine alternative Strecke erfolgt.

Eine vollständige Runde mit beiden Anstiegen umfasst in der Regel zwischen 80 und 120 Kilometer, abhängig vom Startpunkt, und überwindet mehr als 2.500 Höhenmeter. Das macht diese Tour zu einer der härtesten Tagestouren, die Mallorca zu bieten hat, und sie ist ein fester Bestandteil des Programms für ambitionierte Rennradfahrer.

Wer diese Route plant, sollte ausreichend Verpflegung mitnehmen, da es auf dem Weg kaum Versorgungsmöglichkeiten gibt. Eine frühe Startzeit ist ebenfalls empfehlenswert, um genug Tageslicht und angenehme Temperaturen zu haben. Unser Team bietet geführte Gruppentouren an, die genau diese Route abdecken und dabei auf lokale Streckenkenntnisse und erfahrene Guides setzen.

Welches Fahrrad braucht man für die schwersten Anstiege auf Mallorca?

Für Sa Calobra und den Puig Major empfiehlt sich ein leichtes Carbon-Rennrad mit einer kompakten Übersetzung. Ein Gewicht unter 8 Kilogramm und eine Kassette mit mindestens 28 oder 32 Zähnen hinten machen den entscheidenden Unterschied, wenn die Steigung auf 10 bis 12 Prozent klettert.

Wer einen Radurlaub plant und kein eigenes Rennrad mitbringen möchte, kann bei uns hochwertige Carbon-Rennräder der Marke Wilier mieten, darunter Modelle wie die Filante SLR und die Cento10. Diese Räder sind speziell für anspruchsvolle Bergtouren ausgelegt und bieten die nötige Steifigkeit, Leichtigkeit und Schaltpräzision für die härtesten Anstiege der Insel.

Neben dem Fahrrad selbst spielen auch die Pedale, Schuhe und die Sitzposition eine wichtige Rolle. Eine professionelle Bikefitting-Session vor der Tour kann die Effizienz deutlich steigern und Verletzungen vorbeugen, besonders wenn man mehrere schwere Touren an aufeinanderfolgenden Tagen plant.

Wann ist die beste Zeit für schwere Bergtouren auf Mallorca?

Die beste Zeit für schwere Bergtouren auf Mallorca ist März bis Mai und September bis November. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm, die Straßen weniger überfüllt und die Bedingungen für intensive Trainingseinheiten ideal. Im Sommer können Temperaturen von über 35 Grad Celsius die Leistung erheblich beeinträchtigen und das Risiko von Hitzeproblemen erhöhen.

Im Frühjahr, besonders im März und April, trainieren viele Profi- und Amateurteams auf Mallorca, was die Insel zu einem lebendigen Treffpunkt für die Radsportszene macht. Die Straßen sind in gutem Zustand, die Natur blüht und die Temperaturen liegen meist zwischen 15 und 22 Grad, was ideale Bedingungen für lange Bergtouren schafft.

Im Herbst bietet Mallorca ähnlich gute Bedingungen, mit dem Vorteil, dass die Touristensaison abgeklungen ist und die Straßen ruhiger sind. Wer 2026 einen sportiven Radurlaub plant, sollte sich frühzeitig um Unterkunft und Fahrradreservierung kümmern – bei Fragen stehen wir gerne per Kontakt zur Verfügung, da die beliebtesten Zeiträume schnell ausgebucht sind.